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Am Sonntag, den 18. April
2010, klingelte der Wecker der aktiven Mitglieder der Schmidtschen
Kapelle schon zur frühen Morgenstunde. Treffpunkt war um 8.15 Uhr der
Übungsraum der Musikanten. Für die aktuelle CD-Produktion der Kapelle
ging es dann ins Tonstudio der Firma „Klio-Musik“ in Bad Grund, wo die
Brüder Klingebiel - Besitzer des Tonstudios- bereits auf uns warteten.
Das dieser Tag für uns
richtig lang wird, war uns bereits zu Beginn der Aufnahme klar, denn
für den einzigen Titel der noch eingespielt werden musste, waren alle
Musiker gefordert.
Im Tonstudio angekommen
ging es mit der sogenannten „Dreckspur“ los. Dieser Begriff hat nichts
mit unserer musikalische Qualität zu tun. Sie dient dem Schlagzeuger
und den anderen Musikern als Orientierung während des Einspielens der
Musikstücke. Über Kopfhörer wird der Titel dem jeweiligen Musiker dann
eingespielt.
An diesem Tag war von
jedem Musiker „Das Lied vom Tod“ - mit der Solotrompete von Mario
Viertel- gefordert. Jeder Musiker spielte einzeln seine Stimme über
das bereitgestellt Mikro ein. Selbstverständlich geht es bei der
CD-Aufnahme mit dem Titel „Mal har hährn“ auch um musikalische
Qualität. Deshalb wurde während der Aufnahme jeder Musiker durch
unseren musikalischen Leiter Matthias Müller mit einem „scharfen“ Ohr
„überwacht“.
Während der Spielpausen
konnten wir uns mit deftigem Essen, u. a. „Nudelsalat und
Mettbrötchen“, stärken. Nach dem Bass, den Posaunen, Klarinetten,
Tenorhörnern und dem Bariton folgte dann am späten Abend, gegen 20
Uhr, die Solotrompete mit Mario Viertel. Nachdem auch diese Stimme „im
Kasten“ war, kam das Gesamtschlagzeug an die Reihe. Nach einem über
8-sündigen
Blasmusikmarathon konnten
die Musiker am späten Abend den Rückweg nach Wildemann antreten.
Somit sind jetzt alle 14 Titel der aktuellen CD-Produktion
eingespielt. Die CD wird voraussichtlich im Dezember 2010 erscheinen. Den
Preis und alle weiteren Informationen zu der CD werden wir noch
rechtzeitig auf unserer Homepage veröffentlichen.
Übrigens: Gerne werden wir die CD gegen einen geringen
Portozuschlag auch per Post zu Ihnen nach Hause schicken.
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