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Mehr als 300 Besucher
strömten am 31.März 2007 in das Wildemanner Kurhaus um den
„Europäischen Meister“ der Blasmusik „Gloria“ zu erleben. Eingeladen
hatte die Schmidtsche Kapelle aus Wildemann.
Vorher wurden die Besucher durch die „3 Zackels“ in die richtige
Stimmung versetzt. „Zackel-Werner“ und seine Musikerkollegen konnten
die Besucher wieder einmal auf ganzer Linie überzeugen.
Bei der Begrüßung konnte unser Moderator Günter Pfennig sehr viele
Musikvereine aus nah und fern begrüßen, die auch eine weite Reise zu
diesem Event der Superlative in Kauf nahmen.
Um 20 Uhr war es dann soweit:
Die „Glorianer“ betraten die Bühne und das Kurhaus wurde innerhalb
kürzester Zeit zu einem Tollhaus.
An diesem Abend zeigte sich wieder einmal, dass jeder Musiker von
„Gloria“ wirklich eine Klasse für sich ist.
Kapellmeister Zdenek Gursky präsentierte neben Polkas, Walzern und
Märschen auch buntgemixte Potpourris in seinem Repertoire.
Der Titel „Sommertraum“ (Stano David, Jirka Kadlec) war wirklich ein
Titel zum Träumen. Die Solisten an der Trompete und Posaune bewiesen
ihre ganze musikalische Klasse.
Aber auch die Sängerinnen von Gloria konnten absolut überzeugen. Mit
dem Stück „Hörst du die Glocken von Stella Maria“ zogen die
Sängerinnen die Zuschauer in ihren Bann und wurden mit donnerndem
Applaus belohnt. Die gesanglichen Leistungen der Sängerinnen an diesem
Abend waren einfach beeindruckend. Ein wirklicher „Ohrenschmaus“.
Etwas ganz Besonderes hatte sich unser 1. Vorsitzender Mario Viertel
für unsere eigenen Musiker – Markus Oppermann (Flügelhorn) und Martin
Fleischmann (Klarinette)- einfallen lassen. Die beiden hatten von
ihrem großen Auftritt vorher nichts gewusst. Desto größer war dann
auch die Überraschung, als sie auf die Bühne gerufen wurden. Für das
folgende Musikstück, die Süd-Böhmische Polka, durften sie zusammen mit
den „Glorianern“ musizieren. Unsere beiden Musiker werden dieses
Erlebnis sicher nicht vergessen.
Die „Rückkehr aus Frankreich“ war ebenfalls ein Traumtitel mit Solo
für Flügelhorn und Tenorhorn. Die Musiker gingen während dieses Titels
von der Bühne in den Saal und spielten in den Reihen (bzw. auf den
Tischen) der Gäste.
Zum Schluss – nach mehr als 4 Stunden Musik- wurden die „Glorianer“
nach lautstarken „Zugabe-Rufen“ aus dem Publikum wieder auf die Bühne
geholt. Mit „Hey Jude“ zeigten die Musiker noch einmal ihre ganze
musikalische Ausnahmestellung. Belohnt wurden sie anschließend durch
einen kaum abreißenden Applaus.

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